Nicht besonders schön, nicht besonders idyllisch mutet der Aachener Weiher nahe der Uni Köln an. Trotzdem ist er im Sommer ein Anziehungspunkt sondergleichen für die Kölner Studenten, solche die es werden wollen, oder die Alumnis, die die Zeit haben sich nachmittags in die Sonne zu fläzen, ein Bierchen zu trinken und das Leben leben.
Der Aachener Weiher verwandelt sich im Sommer zu einer Festivalwiese, auf der gegrillt, gespielt, musiziert und natürlich getrunken wird. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich. Die Menschen genießen die Sonne, lachen, unterhalten sich und erfreuen sich ihres Lebens.
An den Weiher, einem quadratisch angelegten See, der eigentlich nicht besonders schön aussieht, grenzt ein großer Biergarten, der im Jahr 2010 umgebaut wurde und nun zusätzlich zu den obligatorischen Biertischen und -bänken auch über einen aufgeschütteten Strand mit Liegestühlen und Hollywoodschaukeln verfügt. Dort kann man sich mit frischen kühlen Getränken versorgen, wenn man vergessen haben sollte, sein eigenes Bier mitzubringen.

Auch beim stadtbekannten Becks-Reissdorff-Verkäufer kann man sich Nachschub besorgen. Er fährt mit einem Einkaufswagen, der bis zum Rand mit Bierkisten gefüllt ist, über den Rasen und schreit in einer Tour: "Becks, Reissdorff, Reissdorff, Becks, Becks Reissdorff...!" Er macht im Sommer, wenn die Wiese gut besucht ist, sicher den Umsatz seines Lebens. Und ihm im Sommer ein Bier abzukaufen gehört genauso zum Aachener-Weiher-Gefühl, wie die obligatorische Grillsession mit seinen Freunden, die bis schon nachmittags anfängt und sich bis spät in die Abendstunden zieht.